Schon zu Beginn meines Medienmanagementstudiums stand für mich fest: ich möchte ein Auslandssemester machen! Von den vielen weltweiten Möglichkeiten fiel meine Auswahl jedoch schnell auf Kalifornien und das schöne San Diego. Warum? Ich wollte unbedingt in ein englischsprachiges Land und außerdem für das vierte Semester weggehen. Da an vielen ausländischen Hochschulen das Sommersemester jedoch meist schon im Januar beginnt, gab es nicht viele verschiedene Optionen für mich. Doch die National University in San Diego bietet Studierenden die Möglichkeit jeden Monat mit dem Studium beginnen zu können, da die Universität nach einem „one course per month“ System aufgebaut ist.
Dies erlaubte mir, mich jeden Monat voll und ganz auf einen Kurs konzentrieren zu können und dabei viel Neues in den Fächern Marketing, Global Business (anrechenbar als FWPF), Public Speaking oder Visual Arts (anrechenbar als AWPF) lernen zu können.

Und wie laufen die Kurse ab?

MEIN NEUER STUDIENALLTAG

Die Dozenten an der National University können was ihr Motivationslevel anbelangt, wie auch in Deutschland, ganz unterschiedlich sein. Alle erwarten jedoch Anwesenheit, Mitarbeit und regelmäßige Hausaufgaben von ihren Studierenden. Wöchentliche Abgaben, Tests oder Präsentationen können deshalb manchmal viel Arbeit sein, aber wenn man kontinuierlich am Ball bleibt und seine Aufgaben erledigt, lassen sich auch gute Noten erzielen. Als Deutscher kann man hier mit dem Niveau der Amerikaner auf jeden Fall mithalten.

Das Leben in San Diego kann man sich typisch „kalifornisch“ vorstellen. Die Sonne scheint so gut wie immer, Palmen wachsen wohin das Auge reicht und die meisten jungen Leute trifft man entweder auf ihrem Skateboard oder mit ihrem Surfboard unter dem Arm an.

Außerdem: San Diego bietet dank des guten Wetters viele unterschiedliche outside activities. Straßenmärkte, Musikfestivals, Kino unter freiem Himmel, Bars und Cafés mit hübschen Dachterrassen, Poolpartys und natürlich Meer und Strand.

Aber die geografische Lage San Diegos hat noch einen anderen Vorteil, denn man kann von hier aus nicht nur mal eben nach Mexico fahren, sondern auch leicht das übrige Kalifornien entdecken. Einen Roadtrip entlang der Küste über Los Angeles bis hoch nach San Francisco kann ich genauso empfehlen wie einen Abstecher zum Grand Canyon. Hier gibt es viel zu sehen!

Anders als bei uns

THE AMERICAN WAY OF LIFE

Was mich während meines Aufenthalts in den USA überrascht hat ist, wie sehr die Klischees, die wir von den Amerikanern durch Filme und ähnliches oft vermittelt bekommen, doch zutreffen. Egal, ob es um Fast Food in Übermaßen, viel zu viele Autos und Straßenverkehr oder Plastikmüllverschwendung geht: in vielen Bereichen haben Amerikaner ein anderes Bewusstsein als wir Europäer und unsere Kulturen sind unterschiedlicher, als ich es erwartet hätte.

Aber egal ob positiv oder negativ auffällige Unterschiede: in San Diego kann man das Studentenleben auf jeden Fall genießen! Das Leben funktioniert hier sehr einfach, mein WG Zimmer habe ich z.B. erst nach meiner Ankunft in San Diego gesucht und bin vier Tage später schon fündig geworden. Die Amerikaner sind sehr offen, freundlich und hilfsbereit, es lassen sich schnell neue Freundschaften schließen und generell wird der Alltag hier relativ entspannt und sorgenfrei gelebt. Wer also Lust auf ein Semester ganz nach dem Motto „the American Dream“ hat – auf nach Kalifornien!

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Text: Theresa Besner. Bilder: unsplash.com und private Aufnahmen

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