5. Semester ist Praktikumssemester. Nach vier Semestern theoretischen Grundlagen, Teamarbeit, praktischen Projekten, und Konzepten für fiktive Kampagnen haben wir MedienmanagerInnen die Möglichkeit in die Arbeitswelt reinzuschnuppern und unsere erlernten Kompetenzen in der Praxis zu zeigen. Wie wir dieses halbe Jahr erlebt haben? Das erzählen euch zehn Sechstis, die frisch aus dem Praktikum wieder zurück an der FH sind – wenn auch nur virtuell in diesem Semester. Heute mit:

Kais Praktikum im

INFLUENCERMARKETING bei Studio 71

In welcher Branche und bei welchem Unternehmen hast du dein Praktikum gemacht?
Mein Praktikum machte ich bei der Studio71 GmbH in Berlin Mitte. Studio71 ist ein Tochterunternehmen von Pro7Sat.1 und beschäftigt sich mit Influencermarketing.

Wie lang ging dein Praktikum?
Das Praktikum ging insgesamt 6 Monate von September bis Ende Februar.

Wann hast du dich auf das Praktikum beworben und wie lief der Bewerbungsprozess ab?
Insgesamt habe ich mich bei circa 5 Stellen beworben. Unter anderem bei Pro7 in München im Onlinemarketing, bei Snipes in Köln und bei About you in Hamburg im Influencermarketing und Business Developement. Angefangen mit dem Bewerben habe ich mich circa Anfang Juli. Das Vorstellungsgespräch bei Studio71 war ein normales Telefonat. Nach dem ersten Gespräch wurde mir eine Aufgabe gestellt. Ich sollte mir ein Marketingkonzept (Produktidee, Zielgruppe, Marketingkanäle etc.) für einen Influencer ausdenken und dies im nächsten Gespräch präsentieren. Danach kam relativ schnell die Zusage

Wird dein Praktikum regelmäßig angeboten oder handelte es sich um eine Initiavtivbewerbung?
Das Praktikum wird regelmäßig angeboten. Die Stellen sind auf der Pro7 Homepage ausgeschrieben.

Warum hast du dich für dieses Praktikum entschieden?
Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich schon immer für einen längeren Zeitraum in Berlin leben wollte (Beste Stadt ;)). Influencermarketing interessiert mich generell und die ausgeschriebene Stelle war im Brand and new Business Developement Team, was gut gepasst hat, da ich auch ein großes Interesse für die Bereiche Markenaufbau und Markenmanagement habe.

„Meine Aufgabe war es, mir Produkte zu überlegen, die in Zusammenarbeit mit einem Influencer entwickelt und vermarktet werden können.“

Was waren deine Aufgaben?
Meine Aufgabe war es, mir Produkte zu überlegen, die in Zusammenarbeit mit einem Influencer entwickelt und vermarktet werden können. Außerdem durfte ich mir für diese Produkte Marketingstrategien wie Life-Events, Konzepte für Youtube-Videos oder Contentideen für Social Media ausdenken und erstellen.

Wie groß war dein Team? Mit wie vielen Menschen hast du zusammen gearbeitet?
Mein Brand and Business Development-Team bestand aus insgesamt 9 Leuten. Oft musste ich aber auch mit einem Creativ Director über Social Media Content brainstormen oder mit den Talentmanagern, die die Künstler betreuen, zusammenarbeiten.

Wie war die Stimmung?
Die Stimmung im Team war super entspannt, Dresscode war Casual. Wir waren oft feiern, auch mit anderen Kollegen außerhalb unserer Abteilung. Angesprochen werden alle mit Du. Es gibt kostenloses Obst, Kaffee und Getränke (Sprite, Cola, Fanta, Mate).

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Was hat dich am meisten überrascht während deines Praktikums?
Am meisten überrascht hat mich, wie viel Geld Influencer verdienen!!

Was waren deine Hauptlearnings?
Meine Hauptlearnings sind, dass Projektmanagement überhaupt nicht mein Ding ist. Macht mir keinen Spaß. Ständig anderen Leuten hinterherzurennen, weil man etwas benötigt, da man es bis zu einer bestimmten Deadline an jemand anderen schicken muss.

Was war dein coolstes Projekt / dein coolster Moment?
Zusammen mit dem Influencer Jonas Ems kreierte unsere Abteilung ein Parfüm M96D. Als Launchevent planten wir eine Party in einer Berliner Rooftop-Bar und luden zahlreiche Top-Influencer ein (Lisa-Marie Schiffner usw. hab die Namen vergessen, sorry :D).

Was war deine größte Herausforderung?
Nicht jedes Wochenende in Berlin feiern zu gehen.

Was sind deine Tipps an andere PraktikantInnen?
Als PraktikantIn muss man manchmal auch Dinge tun, auf die man nicht wirklich Lust hat (Kaffee kochen, Post wegbringen), aber das gehört dazu. Dafür ist man eben zuständig als Praktikant. Wenn man diese Aufgaben, natürlich nur in einem gewissen Rahmen, ohne zu meckern macht, bleibt man auch gut in Erinnerung. Und mit allen Leuten im Praktikum connecten (Instagram, Linkedin etc.).

Text: Kai Bock. Bild: unsplash.com

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